Die Geschichte des Fallschirmsportclubs Mecklenburg e.V.
Axel Gotsche
- gegründet am 08.12 1989 (Datum wird diskutiert) in Schwerin, Kino am Obotritenring
- Initiator: Kurt Abramowski, der als Verantwortlicher für die Fallschirmsprungausbildung am BAZ FFA in Neustadt-Glewe seit 19?? tätig war und am besten über die aktuellen Entwicklungen zum Fallschirmsport in der „End-DDR“ informiert war
- Hauptgrund der Initiative zur Vereinsgründung waren die unklaren Entwicklungsszenarien in den Wendewirren zum Fortbestehen des FallschirmSPORTES (im wesentlichen waren Flug- und Fallschirmsport mit der vormilitärischen Ausbildung in der Gesellschaft für Sport und Technik - GST- verbunden; eine Aufgabe, die in dieser Form nicht mehr unterstützt werden würde) sowie die beginnenden Bestrebungen verschiedener Interessengruppen, diese Situation für privatwirtschaftliche Belange zu nutzen
- Gründungsmitglieder waren (s. Liste)
- eine Grundüberlegung bei der Vereinsgründung war, die Kräfte des Fallschirmsportes in Neustadt zu bündeln und keine Zersplitterung innerhalb M-V zuzulassen
- diese Idee wurde konsequent verfolgt und setzte sich auch in Auseinandersetzungen innerhalb des Vereins und der Gründung des Vereins „Fortuna“ durch
- die materiell-technische Basis bestand 1989 aus
- 1 Absetzflugzeug AN-2 und ca. 3000 l Flugbenzin
- 30 Rundkappenfallschirmen RS- 4/3 C bzw. 15 Stück RS- 8
- 20 Flächenfallschirmsystemen der Typen RL- 10- 16
- 30 Rettungsfallschirmen vom Typ BE- 4
- diversem Kleinmaterial
- die auf dem Flugplatz vorhandenen Räumlichkeiten wurden zwischen den ansässigen Vereinen mehrfach bis zur noch heute relevanten Variante aufgeteilt
- erste Mitgliederversammlung am 28.01.1990 in Neustadt-Glewe (ehemaliger Schulungsraum neben dem Fallschirmlager) mit Berufung des Vorstandes sowie Verabschiedung von Satzung und Gebührenordnung; Übergabe von Fallschirmtechnik (Kaufpreis 50,-) an Vereinsmitglieder
- Eintragung mit Vereinsregisternummer 1 beim Kreisgericht Ludwigslust
- Vorsitzender Kurt Abramowski
- Vorsitzender
- Kassenwart
- Schriftführer
- vom ersten Tag an wurden Sprunggelder und Gebühren kassiert, obwohl eigentlich alles noch auf Staatskosten funktioniert hätte
- Sprungbetrieb an jedem Wochenende aus AN- 2 und Wilga; manchmal letzter Sprung des Jahres am 31.12. und erster des neuen am 01.01.
- FSC M. treibende Kraft, Vereinsbildungen auf dem Flugplatz voran zu bringen
- Gründung der Vereine Mecklenburger Motor Flieger Club (MMFC) e.V. und Segelfliegerclub Neustadt- Glewe (SFC) e.V. sowie Bildung des Luftsportvereins Neustadt- Glewe (LSV) e.V. als Dachorganisation und Sprachrohr gegenüber der Gemeinde sowie Behörden
- ständig guter Kontakt zu Stadt und kommunalen Behörden/ Institutionen
- alle Vereine in Neustadt sind von Beginn an eigenständig und OHNE staatliche Unterstützung (Ausnahme: teilweise Förderung von Arbeitsplätzen) tätig und erwirtschaften die benötigten Gelder selbst
- mithin entwickelten sich auch die Preise und Gebühren
- der Beginn 1990 (FGO ??)
- die aktuellen Zahlen stehen auf der Homepage
- vielfältige Aktivitäten des FSC M. zur Popularisierung des Fallschirmsportes und zur Deckung des riesigen Interesses breiter Teile der Bevölkerung, endlich ohne Sanktionen (Kaderbestätigung) „an den Himmel“ zu kommen
- dabei kam u.a. die Möglichkeit des Tandemspringens zu gute
- erster Tandemmaster der DDR wurde Dieter „Ede“ Harke aus Krugsdorf, der vom ersten Sprung 19?? an in Neustadt- Glewe aktiv ist und per 31.12.2006 insgesamt ???? Fallschirmsprünge in seinem Sprungbuch stehen hat
- ??.??.1990 erster Tandemsprung in Neustadt, Gast ??????? aus ?????
- im Laufe der Jahre Ausbildung weiterer Springer zu Tandemmastern und Fallschirmsprunglehrern (Zahlen ??)
- steigende Sprung-, Ausbildungs- und Tandemzahlen (Liste ???)
- viele Ausbildungskurse zum „Schnupperspringen“ und Lizenzerwerb (Zahlen); ältester Schüler Werner Preikschat aus Leverkusen 19?? mit ?? Jahren, jüngster Schüler Sebastian Lehmann aus Berlin 20?? mit 14
- ältester Gast ????? aus ???????????? mit ?? (Ede 1992 in Schönhagen), jüngster Tandemgast 1992 ???????????
- wenn in M- V Fallschirm gesprungen wurde, waren es Springer aus Neustadt
- und hier waren wir u.a. Aufzählung
- 19?? Übertragung einer 2. AN- 2 in das Vereinseigentum
- 19?? erster „PINK“- Boogie, um in Neustadt 4000m Absetzhöhe anzubieten; danach bis zu 4 Boogies im Jahr
- 19?? Deutsche Meisterschaft in Ziel- und CRW-Springen
- 19?? deutsch-französischen Jugendtreffen
- Umstrukturierungen in den Vorstandsfunktionen (Zahlen, Namen ??) sowie Einrichtung von bis zu ?? Arbeitsplätzen in den Einzelvereinen und dem LSV, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden
- wir leben und kämpfen nach wie vor als VEREIN mit bis zu ?? Mitgliedern; jüngstes Vereinsmitglied bei Aufnahme Lina Wünschkowski (geb. am 4.12.1996, Aufnahme beantragt und bestätigt am 4.12.1996)
- in den Jahren 1995- 98 Springerurlaube in Zweedorf und Barth
- im Laufe der Jahre umfangreiche Investitionen in Ausrüstungsgegenstände (10 Schüler-, 4 Tandemsysteme) und beide Flugzeuge AN- 2 (19?? und 19?? zur Generalreparatur in Russland), dazu Umbau und Erweiterung von Vereins- und Ausbildungsbasis mit Schulungsraum, Fallschirmlager und Fallschirmreparaturwerkstatt, Unterkünften, sanitären Einrichtungen, Restauration
- die technischen Veränderungen machten um den FSC M. keinen Bogen, die Anzahl der Flächenfallschirme nahm sprunghaft auch in der Ausbildung zu
- am Anfang zur Ausbildung auf Grundlage der GST- Programme Einsatz der vorhandenen Rundkappen RS- 4/3 C und RS- 8 sowie Flächenfallschirme RL- 10- 16
- 19?? erstes eigenes Ausbildungshandbuch und 19?? komplette Umstellung auf Flächenfallschirme
- bis 19?? ausschließlich konventionelle Ausbildung (Strippe), ab 19?? steigende Anzahl von AFF-Ausbildungen durch eigene Lehrer
- im Laufe der Zeit auch Anpassung der Flugzeugtechnik an die neuen Erfordernisse des Fallschirmsportes (4000m Absetzhöhe, neue „Freifallarten“)
- 20?? Initiative einer Haltergemeinschaft aus Vereinsmitgliedern für die Anschaffung einer ständigen 4000m-Maschine; bis 20?? Sprungbetrieb mit Pilatus-Porter
- Wiederbelebung der Springerurlaube, jetzt in Heringsdorf
- 20?? Zerbrechen der Gemeinschaft mit dem Sprungcenter Fehrbellin und Abzug der Porter
- Kampf um neues, eigenes Flugzeug
- 28.07.2006- Eintreffen der Cessna Grand Caravan und Beginn eines neuen Sprungzeitalters im FSC M.
- Gesamtinvestition bis 31.12.2006 ca. 1,5 Mio Euro
- 30.09.2006 erstes Treffen der „olle Lüt“ zum Erhalt der Traditionen des Fallschirmsportes in Neustadt


