Teamdaten
STECKBRIEF
| Perfomer 1: | Michael "Habicht" Jung |
| Perfomer 2: | Mario "Dr. Dent" Bosecke |
| Videoflyer: | Sebastian "Weild Sebästschen" Schmidt (seit 2007) |
| Lars Bochmann (2006) André Rabe (2003-2005) |
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| Gründungsjahr: | 2003 |
| Homedropzone: | Neustadt-Glewe, EDAN |
| Freeflygemeinde: | "Die Atzen in Neusatdt-Glewe" |
| Unterkunft: | Freeflycontainer "Atzenhome" |
| Größter Erfolg: | 3. Platz Deutsche Meisterschaft im Freeflying 2009 |
Unsere Mission:
"Freeflying als Spaß betrachten und anderen diesen Spaß vermitteln."
Unsere Erfolge:
| 2009 | 3. Platz Freefly - Deutsche Meisterschaft (Saarlouis) |
| 2008 | 2. Platz Freefly - DFV-Cup (Leutkirch) |
| 2007 | 3. Platz Freefly - Deutsche Meisterschaft (Eisenach) |
| 2007 | 4. Platz Freestyle - Deutsche Meisterschaft (Eisenach) Team: "2-FLY Neustadt" (Mario Bosecke und Videoflyer Sebastian Schmidt) |
| 2007 | 1. Platz Freefly - Nordeutscher Pokal (Neustadt-Glewe) |
| 2006 | 3. Platz Freefly - DFV Deutschland Cup (Gransee) |
| 2006 | 3. Platz Freestyle - DFV Deutschland Cup (Gransee) Team: "Sag was..." (Mario Bosecke und Videoflyer Boris Nebe) |
| 2005 | 4. Platz Freefly - Deutsche Meisterschaft (Soest) |
| 2005 | 1. Platz Freefly - Freefly Fun Competition (Neustadt-Glewe) |
| 2004 | 5. Platz Freefly - DFV Deutschland Cup (Gransee) |
| 2004 | 1. Platz Freefly - Freefly Fun Competition (Neustadt-Glewe) |
| 2003 | 3. Platz Freefly - Deutsche Meisterschaft (Freiburg) Team: "Atzen Neustadt" (Ines Tesch, Karsten Krull und Videoflyer André Rabe) |
| 2003 | 3. Platz Freefly - Freefly Fun Competition (Neustadt-Glewe) |
| 2003 | 2. Platz Freefly - Nuggets Cup (Leutkirch) Team: "Atzen Neustadt" (Ines Tesch, Michael Jung und Videoflyer Karsten Krull) |
FREEFLY – Eine Beschreibung
Freefly ist eine der jüngsten und innovativsten Fallschirmsportdisziplinen. Seit seinen Anfängen (Beginn der 90-iger Jahre) hat sich Freeflying von einer zunächst belächelten Art des Fliegens zu einer ernsthaften und allgemein anerkannten Sportart entwickelt. Ursächlich dafür ist sicherlich nicht nur, dass immer mehr Springer Freeflying betreiben. Auch die fliegerischen Fähigkeiten sind im Laufe der Jahre stetig gestiegen, so dass heutzutage fast alles Vorstellbare geflogen werden kann. Man spricht nun auch ganz bewusst nicht mehr vom „Springen“ und „Fallen“ sondern vom aktiven „Fliegen“.
Freefly hebt sich auch dadurch von anderen Sprungdisziplinen ab, weil es dem Freeflyer durch viele verschiedene Variationen (Sitzfliegen, Stehend-Fliegen, Kopf-Unten-Fliegen und Winkelfliegen) eine Fülle von Möglichkeiten bietet. In all diesen Flugpositionen kann man relativ mit anderen Springern fliegen.
Der grundsätzliche Unterschied des Freeflying zum bekannten auf dem „Bauchfliegen“ (die Springer liegen flach auf dem Bauch und fallen so der Erde entgegen) ist, dass man nicht an diese eine bestimmte Fluglage gebunden ist. Beim „Bauchfliegen“ werden Geschwindigkeiten zwischen 180 km/h – 220 km/h erreicht. Da die von der Luft angegriffene Fläche beim Freeflying wesentlich geringer ist, werden problemlos Geschwindigkeiten zwischen 220 km/h – 320 km/h und mehr erreicht.
Im Laufe der letzten 10 Jahre haben sich neue Unterdisziplinen des Freeflying herausgebildet. Neben dem Springen aus reinem Hobbpyspaß haben sich das VRW (VerticalRelativWork-Fliegen mit vielen Handgriffen), das Großformationsfliegen (Big-Way), das Winkelfliegen (Flockdive, Atmonauti und Trackdive), sowie das wettkampforientierte Freefly-Teamspringen (3 Springer) etabliert.
Allgemeine INFORMATIONEN zum FREEFLY–TEAM
Mit den wachsenden Fähigkeiten der Freeflyer verstärkte sich auch immer mehr der Wunsch, sich miteinander in seinem Sport zu messen. Es wurden Regelwerke erstellt, Freefly-Lizenzen erdacht und es wurden Wettkämpfe organisiert. Die Angaben über die Menge, Art und den Erfahrungsstand von Freeflyteams sind sehr schwierig und nicht direkt verfügbar. Dennoch wagen wir einen Versuch: In Deutschland gibt es schätzungsweise etwa 10-20 Freefly-Teams, die auch mehr oder minder an Wettkämpfen teilnehmen oder teilnahmen. Weiterhin dürfte es etwa 20-50 nicht trainierende „Fun-Teams“ geben, die sich zumeist auf ihrer Homedropzone mit nicht so wettkampforientierem Anliegen ausprobieren.
Freefly-Teams bestehen aus 2 Performern und einem Videoflyer (Kameramann/-frau), die alle interaktiv zusammenarbeiten und unter Ausnutzung des kompletten 3-dimensionalen Raums komplizierteste Figuren fliegen. Es wird dabei meist im Geschwindigkeitsbereich um die 220 bis 280 km/h gearbeitet.
In Wettkämpfen werden in der Regel 7 Sprünge absolviert. 5 Kür-Sprünge und 2 Pflicht-Sprünge. Bei der „Pflicht“ werden aus einem international gültigen Pool von 10 festgelegten Figuren genau 2 x 5 Figuren ausgelost, die dann in einer vorgegebenen Reihenfolge gesprungen werden müssen. Bei der „Kür“ gibt es keine Vorgaben. Dafür aber sehr viel Raum für eigene Ideen und Entfaltungsmöglichkeiten. Die Bewertung der "Kür" findet nach 2 Gesichtspunkten statt. Bewertet wird einerseits die Technik (schwerpunktmäßig der Schwierigkeitsgrad) und andererseits die Perfomance (schwerpunktmäßig die Elegance, die Schönheit der Darbietung). Wichtig sind hierbei nicht nur die Darstellung der beiden Performer, sondern auch die Kameraleistung des Videoflyers, der den Wettkampfrichtern die einzige auswertbare Grundlage (das Video) nach dem Sprung zur Verfügung stellen muss. Dabei gilt der Grundsatz: Gewertet wird nur das, was man klar sehen und auch auswerten kann.
Das Freeflying hat auch als nationale und internationale Wettkampfsportart enorm an Attraktivität und Kreativität gewonnen. Die Sprünge der Teams werden von Jahr zu Jahr schwieriger, anspruchsvoller und schöner zugleich, was sowohl den Ansporn als auch den Spaß am Freeflying weiter Auftrieb verschafft hat und verschaffen wird.
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Redaktion: Michael Jung


