Home Aktive FSCM Blog Vejrööö, Samsööö, Smörebröt - Flugplatzsafari 2011

Vejrööö, Samsööö, Smörebröt - Flugplatzsafari 2011

Tag 1

Gemeinsames Treffen und Frühstück im Clubraum

Es hat doch etwas von Ferienlager!

Neue Gesichter, Aufregung, Gepäck verladen, kennenlernen.

15 Springer von vier verschiedenen Sprungplätzen.

Auch wenn die Flugsafari eigens für FSCM-Mitglieder entstand, ist es doch schön, mit neuen Leuten auch neuen Wind in die Sache zu bringen. Eine RW- und ein Freefly-Gruppe haben sich schnell zusammengefunden. Die Spannung steigt, denn 15 geheimgehaltene Flugplätze liegen vor uns.

Briefing mit Luftaufnahme, erstes Ziel: Purkshof, Ostsee. Der Vorflieger hebt ab, um das Lande-T vor Ort auszulegen. Noch eine Gruppenaufnahme und ab geht`s! Drei spannende Tage und 15 Sprünge liegen vor uns.

Nach dem 2. Sprungplatz ahnen wir annähernd die Route. Naja eigentlich nur Richtung Wasser oder sooo? Mit linkischen Fragen versuchen wir den ein- oder anderen Hinweis durch die Piloten zu erhaschen! Doch die zeigen sich auf dieser Reise selbst höchst flexibel. In Maribo durch Hinweis eines anderen Piloten eine kleine Routenänderung und somit steht wohl das schönste Reiseziel VEJRÖÖÖÖ .... Die Insel sieht  aus 1500 m doch sehr klein aus. Welch eine Optik !! Eine Kaffeetour mit Quad und Anhänger rundet das Ganze nach oben ab! Die nächsten Sprünge in Tassinge und Odense bringen den vollen Freifallspaß aus 4000 m und somit kann der Tag nur noch mit einem schönen Grillerchen durchs Bodenpersonal abgerundet werden. Stille Aquavit-Reserven tun  sich in geheimnisvollen Kühlschränken auf. Endlich Nachtruhe …doch nachdem Steffi sagt: "tippt mal euren Nachbarn an, er soll nicht schnarchen,“ sind dann auch alle wach.

Tag 2


Es geht nach Samsööö. Wieder eine schöne dänische Insel.

Vejrööö,Samsööö, Smörebröt, klingt kööömisch, ist aber sööö ...

Unser neuer Slogan der Tour ist entstanden. Dänische Flugplätze sind herrlich unkompliziert. Kleine grüne Wiese mit Kasse des Vertrauens für Landegebühren, Kaffee und Tee. Ein bisschen schmunzeln müssen wir schon über die beiden Hütten, die in großen Buchstaben mit Terminal 1 und 2 gekennzeichnet sind. Danach, auf nach Endelave. Natürlich wieder eine dänische Insel. Tiefe Wolken, in 800 m das Exit-Kommando vom Piloten. Große Augen, großes Fragezeichen, Scherz??? Also doch noch 100 m ergaunert! Ein Teil der Gruppe springt, der Rest bleibt sitzen. Okay für beide Truppen, schön ist`s trotzdem. Hut ab vor unseren Piloten, wir lassen uns bespaßen und sie müssen telefonieren, abchecken, entscheiden. Es geht aufgrund der Wetterlage zurück nach Samsööö. Der Vorflieger checkt das Wetter schon einmal in Odense ab. Zeit für uns, noch eine kleine Radtour einzulegen, denn auch Fahrräder stehen auf dänischen Flugplätzen kostengünstig bereit. In Odense, Sprung immerhin aus 2500 m. Kaum gelandet geht der Regen auch schon los. Glück gehabt! Die Kaltwetterfront muss sinnvoll genutzt werden, Kaffee trinken, Schirme trocknen und was nun? “Ach da steht ja noch ein Flugzeug!“ Kaum sind die Piloten tanken, werden die Springer flügge. Der Pilot einer Global 550 muß nicht lange überredet werden, denn er erfreut sich seinerseits über Fotos von Skydivern in seiner Maschine. Nachdem wir uns scherzhaft von unseren Piloten verabschieden, steigen wir in die VIP-Maschine ein. Wir belassen die Sache aber doch bei einer Besichtigung und etlichen Fotos. Endlich die Ansage, es geht nach Flensburg, doch da gehen die Krähen zu Fuß. Aber wenn Engel oder Skydiver reisen, vollste Höhe, vollstes Vergnügen und auch hier eine schöne Bekleckerung am Abend, denn es gilt, einen Jubiläumssprung zu feiern.

3. Tag

Rückseitenwetter!

Schönste klarste Sicht, was für ein Augenschmaus. Längste Strecke nach Insel Fehmarn. Hilfe, Sonntagsflieger ohne Funk unterwegs. Also Holding, Aussicht genießen. Endlich das Exit-Kommando auf 4000 m. Geschlagene 35 s. später springt die 2. Gruppe Freefly ab.

So ist das, wenn man 8 Beine verhäkeln will, dann bekommt man das goldene Wanderabzeichen! Egal, Spaß gehabt und ab durchs Kornfeld. Entlang der Ostseeküste geht's nach Barth und auch hier das goldene Wanderabzeichen für die Freeflygruppe. Weiter dann über Purkshof mit Mittagspause und Senfpeitsche oder Tankstellen-Hummer nach Pinnow. Letzter Sprung in heimischen Gefilden ein Track-Dive über Neustadt-Glewe, RW- und Freeflygruppe selig vereint. Da kann man nur sagen,

Spaß auf ganzer Linie.

Gerne wieder und Dank an E-Meise, Falko und Jörg

und natürlich an das Bodenteam Hanni, Nani und Merve, die uns so schön mit dem Bus von Autohaus Ahnefeld verfolgt haben. Auch dahin lieben Dank!!

Lieben Gruß und Blue Sky

Dörte-Hippe

(drei ööö =durchgestrichenes o)

 

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