9. April 2011 / Tag 6 – LLG Neustadt-Glewe
Gestern nicht vor 24 Uhr im Bett, wieder einmal und das trotz der nicht vorhandenen Aufgaben. Der Ehrgeiz packt einen dann doch die Präsentation noch perfekter zu gestallten.
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Frontalunterrichtes. Begonnen hat es mit mir und dem Thema Fallschirmflug. Immer noch ein wenig aufgeregt musste ich feststellen, ich habe das Skript verlegt. Genau das, wofür ich mir eine ganze Nacht um die Ohren geschlagen habe. Was soll ich sagen, der Vortrag klappte auch ohne.
Dann reichte ich den Staffelstab weiter an Luke, der mit dem unter Schülern sehr beliebten Thema „Verhalten in besonderen Fällen“ den Unterricht fortsetzte. So gaben sich die Lehranwärter nach und nach die Klinke in die Hand, bis mir die Schüler am Ende wieder überraschend gut gelaunt übergeben wurden. Luke hat das Messer wohl doch stecken lassen.
Nun gab es für die Schüler noch die kleine praktische Übung, der Hängertest in der Garage.
Nachdem alle Schüler gut „abgehangen“ waren (alle Schüler haben den Test mit Bravour absolviert) konnten wir nach gefühlten 2 Wochen Stress endlich selbst in den Flieger steigen.
„Hopp in den Propp“
Da war es wieder dieses 4000m-Gefühl, eeeendlich. Für die meisten der erste Sprung der Saison 2011 und gleich ein perfekter Achterstern. Überall nur noch freudige Gesichter.
Nach der tollen Nachricht von Habicht „Heute keine Hausaufgaben“ noch mal eben 2 Stunden Luftrecht mit der E-Meise. Wir haben jetzt gelernt warum die Piloten so einen großen Koffer mit sich rumschleppen.
Für heute Schluß und jetzt futtern wie bei Muttern im Clubraum. Ups, Netti kriegt ja noch 2€ dafür.
Torsten
p.s. Das Skript hat sich wieder angefunden. Es war gar nicht weg.


