Nun hocke ich- mal wieder bei Regenwetter- auf der Couch zu Hause und sinniere über das vergangene Wochenende auf Usedom
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Anlässlich des 13. Seebrückenpokals schafften wir es erstmalig, eine vollständig eigenes FSC M-Wettkampfteam an den Start zu bringen. Die Sporfreunde Axel Gotsche, Reimar "Klixer" Klix, Gerd "Kassi" Kassner und Alex Zapfe stellten sich der vor allem aus dem Süden der Republik (Cottbus, Dresden, Gera, Gorl- Morx- Stodt etc.), Polen und Holland angereisten Konkurrenz. Insgesamt gingen 27 Springer an den Start. Nahezu alle Teilnehmer waren im Ferienpark Ahlbeck des LSB Berlin untergebracht. Für 24,50/ Tag und Nase incl. Vollverpflegung ein Geheimtipp, wenn die Hotels auf Usedom zu voll oder zu teuer sind. Aber langfristige Anmeldung ist sinnvoll, um in einer festen Unterkunft in den geräumigen
4- Bettzimmern mit Doppelstockbett Platz zu finden (sonst geht es sicherlich auch mal im "Großraumzelt").
Was gibt es vom Wettkampf zu berichten: Unter der bewährten organisatorischen Federführung von Manfred Stötzner und seinem Team (vielen Dank für Euren Einsatz) konnte wegen der widrigen Wetterbedingungen leider nur 1 kompletter Wertungsdurchgang durchgeführt werden. Der Shuttletransfer von der Seebrücke zum Flugplatz klappte hervorragend. Nach dem Start auf dem Flughafen Heringsdorf mit der Cessna aus Bienenfarm (Dank an Micha und Norbert, die bei der Anreise sogar einen von Petrus organisierten Übernachtungsstopp in Pasewalk einlegen mussten) ging es Richtung Seebrücke Ahlbeck. Dort war tatsächlich eine Zielsprungmatte mit elektronischer Messung aufgebaut. Für Klixer und mich das eigentliche Ziel, während die anderen Wettbewerber scharf auf die 2cm- große "0" waren. Wir hatten zwar mit dem Einsatz von 230 quadratfüßen großen Schülerkappen die Ernsthaftigkeit unserer Bemühungen unter Beweis gestellt, aber alle anderen Teilnehmer gingen mit zum Teil ladenneuen (5.000,- teuren) Zielsprungschirmen an den Start. Deshalb ist der erreichte 6. Platz in der Mannschaftswertung aller Ehren wert
. Ein besseres Resultat verschenkten wir durch folgende Gründe:
- zu geringe Zielsprungerfahrung;
- schlechte Höhenstaffelung, so dass sich Klixer und Alex beim Endanflug behinderten und sich Alex für das Abdrehen hinter die Seebrücke entschied

- fehlende Antizipation sich ändernder Bedingungen- ich hing bis 2m vor der Erde gut und hatte den Fuß fast auf der Matte- doch dann kam das Lee der Dünen

- nur bedingt zielsprungtaugliche Fallschirmtechnik- wenn man einen 9- Zeller am Stall fliegt, bleiben keine Reserven ! Dann erschrecken Zuschauer (und ich) schon, wenn sich die Kappe in ca. 50m Höhe eine durch die Bebauung bei ablandigem Wind hervorgerufene "Verformung" einfängt

- einen leistungsstärkeren Mannschaftsführer, der mit einem besseren Ergebnis als 45 cm beim seinem 1. Sprung des Jahres die Konkurrenz in Schach hält

(natürlich war Kassi als 7. der Einzelwertung absolute Spitze und zehrte von der Ausbildung in der alten Oppiner GST- Zielsprungschule).


